Grundsätzliches

wpdoc.de ist eine Arbeitssammlung zu WordPress-Entwicklung und bietet bewusst keine längeren oder überhaupt Erläuterungen zum Code. Die Beiträge sind Beispiele, wie eine Sache gelöst werden kann. Es gibt oft viele verschiedene Möglichkeiten ein Ziel zu erreichen. Es versteht sich von selbst, das die Ideen in einem Testsystem ausprobiert werden sollten, bevor sie in den Produktiveinsatz übernommen werden.

Jeder Kommentar wird gelesen, von Hand freigeschaltet und nach Möglichkeit beantwortet. Für Fragen die thematisch nicht zu den auf dieser Website präsentierten Code-Schnipseln oder Lösungen passen nutzen Sie bitte einschlägige Foren. Bitte auch beachten: Der Unterschied zwischen WordPress als Service bzw. als Software.

functions.php, Plugins, Must-Use-Plugins

Die functions.php erweitert ein Theme. In ihr sollten nur Lösungen umgesetzt werden, die direkt auf das Theme – also Template-Dateien und CSS – bezogen sind, nicht aber solche, die dauerhaft für die einzelne Website oder alle Websites des Netzwerks verfügbar sein sollen.

Soll die Lösung dauerhaft auf eine oder mehrere Websites bezogen sein, so bietet sich an diese als Plugin zu lösen. Es ist auch möglich mehrere Code-Schnipsel für eine Website zusammenzufassen. Ein Plugin benötigt immer einen Datei Header zu Beginn des Codes, damit es im Administrationsbereich wiedergefunden, aktiviert und deaktiviert werden kann.

Insbesondere für Nutzer einer Multisite-Umgebung ist es außerdem denkbar einen Ordner /wp-content/mu-plugins/ anzulegen und Plugin-Dateien dort abzulegen. Diese Plugins sind nicht im Administrationsbereich abschaltbar und werden auf allen Websites der Multisite-Umgebung ausgeführt („Must Use Plugins“).

Übrigens: Nicht die Menge der aktivierten Plugins hat zunächst Auswirkungen auf die Performance von WordPress, sondern was sie tun. Es ist also gut möglich und in vielen Fällen sogar sinnvoll, für jede Lösung ein eigenes Plugin zu nutzen.